Ein Kommentar zu „Das inklusive Missverständnis

  1. Vielen Dank für Ihren Artikel. Ich gehören zu dieser Menschengruppe – den Schwerbehinderten. Ich habe meine Geburt verschlafen und bekam Atemnot. Es waren Gott sei Dank nur ein paar Sekunden, aber die reichten aus um mein ganzes Leben zu markieren. Ich habe eine sehr leichte Sprachverlamsamung, leichte Gleichgeweitsstörung, leichte Konzentrationsströrung, sowie leichte Motorischestörung. Das alles reicht um einen Grad der Behinderung von 50 pro Zent zu bekommen. Meine Eltern, beide Akademiker, haben sehr früh damit angefangen mir die SELBSTBESTIMMUNG ans Herz zu legen. Ich ging in den Waldorfkindergarten und anschließend zur Tobiasschule, eine Sonderschule. Aber ich kleiner Knirbs wollte mehr! Ich wollte genau wie alles anderen Mädchen und Jungen in die Schule selbständig gehen. Die Behörde damals haben sich sehr schwer getan und somit hat mein Vater als Entwicklungshelfer in Auftrag für die Bundesregierung angefangen zu arbeiten. Die deutschen Schulen im Ausland kennen die Inklusion seit den 70er Jahren und sie haben ein sehr gutes Bildungssystem. Ich bin sehr gerne im Ausland an deutschen Schulen zur Schule gegangen. Allerdings weniger in meinem Geburtsort in Norddeutschland. Dort wurde ich gehänselt von Lehrern (in dem sie weggeschaut haben) und Mitschüler*innen. Ich bin drei-sprachig aufgewachsen und mittlerweile habe ich meins erachtens ein sehr gute Ausbildung – alles SELBSTSTÄNDIG erworben. Sogar im Ausland habe ich gelebt und gearbeitet, muss leider wieder zurück, wei ich LANGSAM ARBEITE, dafür aber sehr genau und sorfältig. Aber der Wirtschaft interessiert es nicht, denn sie benötigen nur SCHNELLE ARBEITSKÄFTE und der Politiker, wenn er nicht selbst betroffen ist, scherrt es ihm ein Teufel. Richitg, die UN-Behindertenkonvention ist für alles Länder geschrieben, aber jedes Land hat seine eigene Kultur, Traditionen, Religionen, Verfassung und interne Konflikte. Außerdem möchte die NATO, dass die Bürger*innen mit einer Schwerbehinderung es selbst entscheiden MITBESTIMMUNGSRECHT: Und das besondere an uns Menschen ist: Wir WISSEN was uns gut tut und was nicht. Nicht so wie ihr 100% gesund, leistungsfähig, durchsetzungs bla bla bla usw. sorry, aber wisst ihr überhaupt was eucht gut tut und was nicht?
    Dankbar könnt ihr übrigens UNS Schwerbehinderten Menschen auch sein, da die Wirtschaft uns nicht sooo gerne aufnehmen möchte, sehen sie unseren „Nutzen“ in den Sozialversicherungssystem. Richtig dank uns funktioniert auch die Arbeitslosenversicherung – dabei WOLLEN WIR SEHRWOHL ARBEITEN!!! Nur nicht den Mut verlieren, achten Sie auf Ihre Gesundheit und unterstützen Sie uns weiter! Eine erfolgreiche Woche!

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